Verbrannte Mandeln – wie der Klimawandel unsere Teller erreicht

Die AbL und das Agrarbündnis BGL/TS laden euch herzlich ein zum
Vortrag mit anschließender Diskussion

mit
Wilfried Bommert
Buchautor und Journalist

Verbrannte Mandeln –
wie der Klimawandel unsere Teller erreicht

Der Klimawandel wird unsere Welt grundlegend verändern, auch die auf unseren Tellern. Monokulturen und Hochleistungspflanzen können den Extremwetterbedingungen nicht standhalten. Vielfalt, Regionalität und ökologische Konzepte werden die notwendige Anpassung möglich machen.

Freitag, 16. Februar 2018
Beginn: 20 Uhr
Gasthaus Alpenblick Weibhausen


Verbrannte Mandeln, wie der Klimawandel unsere Teller erreicht

Der Klimawandel wird unsere Welt grundlegend verändern, auch die auf unseren Tellern. Die globalisierte Nahrungskette wird Kettenbrüche erleben, weil die dahinter stehende Landwirtschaft mit Monokulturen und Hochleistungspflanzen unter Extremwetterbedingungen kaum eine Chance hat. Vielfalt, Regionalität und ökologische Konzepte werden die notwendige Anpassung möglich machen. Das zeigen Wilfried Bommert und Marianne Landzettel in ihrem Buch „Verbrannte Mandeln, wie der Klimawandel unseren Teller erreicht“, erschienen bie DTV 2017.
Welche Konsequenzen Landwirte und Verbraucher bei uns daraus ziehen sollten, darum geht es im Vortrag

Dr. Wilfried Bommert, im Bergischen Land nähe Köln geboren (Jahrgang 1950), studierte Agrarwissenschaften an der Universität Bonn. 1977 wurde er dort promoviert.

Seit 1979 arbeitete er als Fach-Journalist beim Westdeutschen Rundfunk.
Als Leiter der ersten Umweltredaktion im WDR-Hörfunk beschäftigt er sich mit den Themen Welternährung, Weltbevölkerung, Klima und Klimawandel .

2009 erschien sein Buch “Kein Brot für die Welt, die Zukunft der Welternährung“, in dem er das Spannungsfeld zwischen wachsender Nachfrage, schrumpfenden Ressourcen und zunehmenden Konflikten auf den Nahrungsmittelmärkten analysiert.

In seinem 2012 veröffentlichten Buch „Bodenrausch, die globale Jagd auf die Äcker der Welt“ zeigt er, wie das globale Finanzkapital auf das Land und die Lebensmittelmärkte weltweit zugreift, und damit sowohl die bäuerliche Kultur als auch die Welternährung einem Abgrund zu treibt.

2014 schrieb er unter dem Titel“ Brot und Backstein, Wer ernährt die Städte der Zukunft?“ einen Mutmacher für alle, die ihre Ernährung wieder selbst in die Hand nehmen wollen.

Zur Zeit arbeite Bommert am Aufbau eines „Instituts für Welternährung“ in Berlin, das als gemeinnütziges Institut durch Analysen, Konzepte und öffentliche Kommunikation einen Beitrag zur Sicherung der Welternährung leisten will.

Für sein Engagement erkannte ihm die Kluge Stiftung der Universität zu Köln den „Human Award 2012“ zu.

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