Das Wunder von Mals

Am 11. August: Filmvorführung „Das Wunder von Mals“ auf der Fürmann-Alm
Film „Das Wunder von Mals“ am 11. August um 19.30 Uhr auf der Fürmann-Alm
2014 stimmten die Bürger der 5000-Seelen-Gemeinde Mals im Vinschgau in einem Referendum mit einem klaren Ja für eine Zukunft ohne Glyphosat & Co. Eine deutliche Mehrheit von 75,88% bei einer Wahlbeteiligung von fast 70% sprach sich für ein Pestizid-Verbot aus. Während in Südtirol wie überall die industrielle Landwirtschaft auf dem Vormarsch ist, haben sich in Mals Bürger und Landwirte für eine pestizidfreie Gemeinde mit einer nachhaltigen Landwirtschaft entschieden. Um diesen für Südtirol einmaligen Bürgerentscheid umzusetzen, beginnt ein ungleicher Kampf: hier die 5000-Seelen-Gemeinde, angeführt von einem Dutzend charismatischer Querdenker, dort eine übermächtige Allianz aus Bauernbund, Landesregierung und Agrarindustrie.

Anschließend je nach Wetterlage

Feuer in den Alpen

in der Nacht vom 11. auf den 12. August 2018
auf der Fürmannalm
Immer am 2. Augustwochende
Mit diesen solidarischen Höhenfeuern wird seit 1988 alljährlich ein internationales Zeichen gesetzt für die Erhaltung des natürlichen und kulturellen Erbes des Alpenraumes sowie gegen die Zerstörung des Oekosystemes Alpen. Stichworte: Transitverkehr, Pumpspeicherseen, harter Massentourismus, Waldsterben, bedrohte Berglandwirtschaft und Kulturlandschaft, Zerstörung der Lebensräume für Mensch und Tier, Luft- und Wasserverschmutzung.

Die Höhenfeuer sollen AlpenbewohnerInnen Mut machen, sich für eine nachhaltige Entwicklung in allen Bereichen zu engagieren.
30-Jahre Jubiläum von «Feuer in den Alpen»
Thema:
Der Klimawandel ist ein globales Phänomen, doch die Auswirkungen sind lokal spürbar. Die Alpen sind doppelt betroffen: Durch einen überdurchschnittlichen Ausstoss an klimaschädlichen Gasen und durch eine überdurchschnittliche Erwärmung.

Geschichte:
Das erste Widerstandsfeuer brannte 1988: «Neunundachtzig Frauen und Männer trafen sich bei strömendem Regen 1986 im Madris am ersten Alpfest zur Erhaltung des Tales. Zwei Jahre später brannten die ersten Widerstandsfeuer auf weit über 100 Bündner Alpen, aus gemeinsamer Sorge um Curciusa, Madris und alle anderen stauseebedrohten Täler. Und seither wurde an jedem zweiten Augustwochenende gefeuert.» Quelle: Madris-Rundbrief

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