Das Sterben der anderen

Ein Plädoyer für Artenvielfalt
Weibhausen. (al) Leonhard Strasser, Sprecher des Agrarbündnisses BGL / Traunstein, bei dem mehrere, regionale und überregionale Organisationen, wie der AbL, attac, der BUND, der bayerische Bienenzüchterverband und weitere Mitglieder sind, konnte neulich einen prominenten Gast als Sprecherin im Gasthaus Alpenblick in Weibhausen begrüßen. Gekommen war Dr. Tanja Busse, Landwirtschafts- und Ökoexpertin, die vor kurzem ihr neuestes Buch; „Das Sterben der Anderen“, vorgestellt hat. Darin beklagt Busse das Verschwinden von Bienen und Insekten. Es seien aber nicht nur diese, sondern, weil in der Natur Alles mit Allem zusammenhängt, auch viele weitere Arten von Pflanzen und Tieren. Mehr von diesem Beitrag lesen

Das Reh – Tier des Jahres 2019

Unser Mitglied des Agrarbündnis BGL/TS  die ÖJV Regionalgruppe Südostoberbayern

organisiert eine Infoveranstaltung

Zum Reh, dem Tier des Jahres 2019 der Deutschen Wildtierstiftung

Rehe: Äußerst erfolgreich – auch ohne Fütterung?

Wonneberg.(von Christiane Giesen) Rehwild gibt es seit zehn Millionen Jahren. Sind die Rehe am Aussterben, weil heute zu viele geschossen wer-den? Ist der Wald durch den Wildverbiss in akuter Gefahr? Bei einer sehr gut besuchten Info- und Diskussionsveranstaltung im Gasthof Alpenblick in Wonneberg diskutierten Jäger, Förster, Waldbauern und andere Interessierte zum Thema „Rehe: äußerst erfolgreich auch ohne Fütterung?“ Mehr von diesem Beitrag lesen

Ein vielfältiges Plädoyer für Bio-Landwirtschaft und Bio-Lebensmittel

Die Podiumsteilnehmer an der Diskussion beim Hoffest auf der Fürmann Alm; v. l.: Christa Hainz, Hans Glück, Matthias Spiegelsperger, Liesi Aschauer, Hans Urbauer, Appolonia Wolfgruber, Josef Loimer und Hias Kreuzeder. Foto: Albrecht

Anger / Fürmann Alm.

(al) Draußen regnete es, aber im als Veranstaltungssaal hergerichteten gemütlichen alten Heuboden auf der Fürmann Alm wurden für die Zuhörer im fast vollen Saal leidenschaftliche Plädoyers für die Bio-Landwirtschaft gehalten. Die Betreiber der Alm, Gertraut Angerpointner und Georg Planthaler hatten Bio-Bauern, eine Bio-Bäckerin und einen Bio-Weinbauern als Sprecher eingeladen, um ihre Erfahrungen mit der Bio-Landwirtschaft zu vermitteln. Sieben von ihnen, Liesi Aschauer, Hans Glück, Christa Hainz, Hias Kreuzeder, Matthias Spiegelsperger, Hans Urbauer und Appolonia Wolfgruber, waren aus der näheren Umgebung, einer, Hans Laimer, ein Bio-Weinbauer, war aber aus der fernen Wachau gekommen, um über den Bio-Weinbau dort zu berichten. Mehr von diesem Beitrag lesen

Der Wald ist nicht nur Schauplatz für Märchen, Sagen und Legenden

Dieser Artikel ist erschienen in den

Ökosozialen Zeitansagen
Heimat Europa gestalten
Ökosoziales Forum Niederalteich
ISBN 978-3-95907-018-8

Unser Wald – ein Plädoyer

Weißt du was ein Wald ist? Ist ein Wald etwa nur zehntausend Klafter Holz? Oder ist er eine grüne Menschenfreude? (Berthold Brecht)

Wir brauchen den Wald
Alle wollen was von ihm: Er ist Sauerstofflieferant und filtert die Luft, speichert Regenwasser und reinigt unser Trinkwasser, ist Klimaregulator und kann der Atmosphäre große Mengen CO2 entziehen. Im Gebirge schützt er vor Lawinen und Steinschlag. Er ist Lebensraum vieler Tier- und Pflanzenarten, Mehr von diesem Beitrag lesen

Excusionsteilnehmer begeistert vom Artenreichtum des besichtigten Waldsaums

Waldsäume als Übergangsbereiche zwischen Wald und offener Landschaft zeigen oft wie Seismographen den Zustand des dahinter liegenden Wirtschaftswaldes und erfüllen wichtige Aufgaben für Biodiversität, Wasserhaushalt und Sturmschutz. Ihre Bedeutung als „Dienstleister für die Landschaftsökologie“ wird stark unterschätzt: Diese Erkenntnis nahmen die Teilnehmer des Waldbegangs mit, zu dem die Ökomodellregion Waginger See – Rupertiwinkel und das Agrarbündnis BGL/TS nach Wonneberg eingeladen hatte.
Was Waldbauer Gottfried Reiter bei der fast dreistündigen Begehung vor dreißig Waldbesitzern und Interessenten vorstellte, konnte sich sehen lassen: Von der blühenden Krautschicht über die artenreiche Strauchschicht bis zu den vielfältigen Lichtbaumarten in der Oberschicht ist seine Hecke strukturiert wie in einem Lehrbuch. Mehr von diesem Beitrag lesen

Die Zukunft ist noch nicht geschrieben

Jean Feyder zeigte während des Vortrages viele Probleme der gängigen Politik und Wirtschaft auf, bot aber auch Lösungsansätze dazu.
Fotos: Alois Albrecht

Fürmann Alm/Anger. (al) Gegen Ende der Diskussion, nach seinem Vortrag neulich auf der Fürmann Alm, sagte der frühere Direktor für Entwicklungsarbeit beim Außenministerium Luxemburgs, Jean Feyder, den Satz; „Die Zukunft ist noch nicht geschrieben!“. Feyder wollte damit sagen, die jetzige Politik des Neoliberalismus und der ihm dienenden Politik, sei keineswegs ohne Alternativen, wie ihre Vertreter behaupten. Es müsse Widerstand geben, gegen diese Politik, die auf der einen Seite immensen, zumeist ohnehin nur spekulativen, Reichtum für wenige schaffe, auf der anderen aber reale Umweltschäden, desolate Lebensbedingungen und Armut. Deshalb war Feyders Vortrag auch betitelt; „Leistet Widerstand – eine andere Welt ist möglich!“. Mehr von diesem Beitrag lesen

Profitstreben zerstört Leben

Johannes Pfaller mit ein paar Kindern, die er auf seiner Reise durch Burkina Faso kennenlernte.

Waging. (al) Europa exportiert nicht nur seine Milch, sondern auch seine Krise. Das wurde klar bei der Eröffnung der mehrtägigen Ausstellung des BDM (Bundesverband Deutscher Milchviehhalter e.V.), unter dem Titel: „Milch reist nicht gerne – Milchbauern schon“ in der Tourist-Info in Waging. Der BDM hatte eingeladen zu einem Vortrag und einer Diskussion mit Adamo Dembele aus Mali und Johannes Pfaller, Beiratsmitglied des BDM, beim Empfang zur Eröffnung der Ausstellung. Milchbauer Pfaller und sein Kollege Christoph Lutze hatten eine Reise nach „Burkino Faso“, das Land der „Aufrechten Menschen“ unternommen, um sich über die Situation der Milchbauern dort zu informieren“. Mehr von diesem Beitrag lesen