Filmvorführungen „Weiloisirgendwiazamhängd“

 

Donnerstag, 23. November 2017           20 Uhr, Pfarrheim Waging

Donnerstag, 22. Februar 2018                20 Uhr, Gasthaus John, Obing

Mittwoch, 28. Februar 2018                 20 Uhr, Sportgaststätte Traunreut, Veranst. Friedensinitiative


http://www.weiloisirgendwiazamhaengd.de/


„WEILOISIRGENDWIAZAMHÄNGD“ zeigt das Schöne und das Besondere unserer Heimat im Chiemgau und Rupertiwinkel.
„WEILOISIRGENDWIAZAMHÄNGD“ zeigt Menschen, Vordenker, Visionäre welche unserer Heimat ein Gesicht geben.
„WEILOISIRGENDWIAZAMHÄNGD“ zeigt aber auch, dass die immer intensivere Landwirtschaft, unser Konsumverhalten und falsche politische Weichenstellungen negative Auswirkunen auf die ganze Welt haben.
Das Agrarbündnis BGL/TS will mit diesem Film den Bauern Unterstützung entgegenbringen, der Bevölkerung einen Anstoß zum Nachdenken geben und die Politik zu verantwortungsvollen Handeln bewegen.

Idyllisches Stelldichein im Grünen, von links Schorsch Planthaler (Moderator Film), Beate Rutkowski (Bund Naturschutz), Leonhard Strasser (Sprecher Agrarbündnis)

Idyllisches Stelldichein im Grünen, von links Schorsch Planthaler (Moderator Film), Beate Rutkowski (Bund Naturschutz), Leonhard Strasser (Sprecher Agrarbündnis)

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Totes Land in Brasilien für Milch- und Fleischüberschüsse in Europa

Die AbL und das  Agrarbündnis BGL/TS lädt ein zum

Vortrag mit anschließender Diskussion

Prof. Antonio Andrioli, Brasilien

Totes Land in Brasilien für Milch- und Fleischüberschüsse in Europa
Agro-Gentechnik, Sojaanbau und Glyphosat machen Bauern, Tiere und Böden kaputt

Mittwoch, den 15. November 2017 um 20.00 Uhr
im Gasthof Michlwirt in 83349 Palling

Prof. Andrioli ist Autor des Buches „Die Saat des Bösen, die schleichende Vergiftung von Böden und Nahrung.“ Er ist Landwirtschaftsexperte und Mitglied der brasilianischen Biosicherheitskommission

Nach dem Putsch an der Präsidentin Dilma Rousseff findet eine massive Umstrukturierung u.a. in den Bereichen Landwirtschaft, Umwelt, Bildung, Gesundheit und Sozialwesen statt. Der größte Sojabauer Brasiliens ist jetzt Landwirtschaftsminister und die Großgrundbesitzer haben mit 222 Abgeordneten ein Drittel des Parlaments im Griff. Gleich zu Beginn der neuen Regierung wurden das Ministerium für Agrarentwicklung und das Ministerium für Menschenrechte abgeschafft. Bildungsausgaben werden gekürzt und Sozialprogramme gestoppt. Viele Universitäten stehen wegen mangelnder Ressourcen kurz vor der Schließung. Verfassungsänderungen z.B. bei der Renten- und Arbeitsreform finden zugunsten der Reichsten statt. Menschenrechtsverletzungen sind die Regel und Bauern und Indigene werden erschossen wenn sie für ihre Rechte auf die Straße gehen. Großkonzerne und vor allem die Agrarindustrie bekommen immer mehr Möglichkeiten ihre Monopolstellung weiter auszubauen (auch Bayer, BASF und Syngenta) und die Kontrolle über das Saatgut und Pestizide zu verstärken. Das führt zu immer mehr Gift auf den Äckern und Pestizidrückstände im Essen – über Futtermittel auch bei uns. Deshalb ist jetzt Solidarität und Vernetzung dringend notwendig. Wir dürfen „das Feld“ nicht der Agrarindustrie überlassen!
Prof. Andrioli ist es ein großes Anliegen, uns bei unserem Widerstand gegen die Agro-Gentechnik zu unterstützen,damit nicht in Europa die gleichen Fehler gemacht werden wie in Brasilien.