Die Auswirkungen von Pestiziden auf die Bodenfruchtbarkeit, das Bodenleben und die Artenvielfalt

Einladung zum Vortrag mit

Prof. Dr. Johann Zaller, Universität für Bodenkultur, Wien:

Die Auswirkungen von Pestiziden auf die Bodenfruchtbarkeit, das Bodenleben und die Artenvielfalt

Vortrag und vertiefender Teil am
Freitag, den 8. November um 19.30 Uhr
im Gasthof Glück, Ledern 1, Tittmoning

Pestizide werden umfassend eingesetzt, in der Landwirtschaft, im Gartenbau und im privaten Bereich, über ihre Zusammensetzung wissen wir jedoch wenig. Prof. Johann Zaller, Ökologie-Experte an der Wiener Universität für Bodenkultur, erforscht seit Jahren Chemikalien und ihre Nebenwirkungen für unsere Gesundheit und Umwelt.

Wie wirken sich Umweltveränderungen und der Einsatz von Pestiziden auf Organismen und Ökosystemfunktionen aus? Wie wirkt sich der Einsatz von Pestiziden auf die Bodenfruchtbarkeit aus? Welche Pestizide sind wie zu bewerten, worauf ist beim Einsatz zu achten? Welche Nebenwirkungen können sich beim Einsatz welcher Pestizide für unser Ökosystem ergeben?

Prof. Zaller hält einen Einführungsvortrag zum genannten Thema. Im Anschluss an den Vortrag werden einzelne Fragestellungen intensiver diskutiert.

Landwirte, Gärtner und interessierte Bürger sind herzlich eingeladen.

Veranstalter ist das Agrarbündnis Traunstein-Berchtesgadener Land
in Kooperation mit der Ökomodellregion Waginger See- Rupertiwinkel.
Das Projekt wird von LEADER mit Unterstützung der LAG Traun-Alz-Salzach gefördert.

V.i.S.d.Pr. Leonhard Strasser, Sprecher Agrarbündnis; Marlene Berger-Stöckl, Ökomodellregion

Termine für Filmvorführungen „WEILOISIRGENDWIAZAMHÄNGD“

 

Idyllisches Stelldichein im Grünen, von links Schorsch Planthaler (Moderator Film), Beate Rutkowski (Bund Naturschutz), Leonhard Strasser (Sprecher Agrarbündnis)

DVD unter       agrarbuendnis.bgl.ts@t-online.de

„WEILOISIRGENDWIAZAMHÄNGD“ zeigt das Schöne und das Besondere unserer Heimat im Chiemgau und Rupertiwinkel.

„WEILOISIRGENDWIAZAMHÄNGD“ zeigt Menschen, Vordenker, Visionäre welche unserer Heimat ein Gesicht geben.

„WEILOISIRGENDWIAZAMHÄNGD“ zeigt aber auch, dass die immer intensivere Landwirtschaft, unser Konsumverhalten und falsche politische Weichenstellungen negative Auswirkungen auf die ganze Welt haben……. Mehr von diesem Beitrag lesen

Das Sterben der anderen

Ein Plädoyer für Artenvielfalt
Weibhausen. (al) Leonhard Strasser, Sprecher des Agrarbündnisses BGL / Traunstein, bei dem mehrere, regionale und überregionale Organisationen, wie der AbL, attac, der BUND, der bayerische Bienenzüchterverband und weitere Mitglieder sind, konnte neulich einen prominenten Gast als Sprecherin im Gasthaus Alpenblick in Weibhausen begrüßen. Gekommen war Dr. Tanja Busse, Landwirtschafts- und Ökoexpertin, die vor kurzem ihr neuestes Buch; „Das Sterben der Anderen“, vorgestellt hat. Darin beklagt Busse das Verschwinden von Bienen und Insekten. Es seien aber nicht nur diese, sondern, weil in der Natur Alles mit Allem zusammenhängt, auch viele weitere Arten von Pflanzen und Tieren. Mehr von diesem Beitrag lesen

Das Reh – Tier des Jahres 2019

Unser Mitglied des Agrarbündnis BGL/TS  die ÖJV Regionalgruppe Südostoberbayern

organisiert eine Infoveranstaltung

Zum Reh, dem Tier des Jahres 2019 der Deutschen Wildtierstiftung

Rehe: Äußerst erfolgreich – auch ohne Fütterung?

Wonneberg.(von Christiane Giesen) Rehwild gibt es seit zehn Millionen Jahren. Sind die Rehe am Aussterben, weil heute zu viele geschossen wer-den? Ist der Wald durch den Wildverbiss in akuter Gefahr? Bei einer sehr gut besuchten Info- und Diskussionsveranstaltung im Gasthof Alpenblick in Wonneberg diskutierten Jäger, Förster, Waldbauern und andere Interessierte zum Thema „Rehe: äußerst erfolgreich auch ohne Fütterung?“ Mehr von diesem Beitrag lesen

Ein vielfältiges Plädoyer für Bio-Landwirtschaft und Bio-Lebensmittel

Die Podiumsteilnehmer an der Diskussion beim Hoffest auf der Fürmann Alm; v. l.: Christa Hainz, Hans Glück, Matthias Spiegelsperger, Liesi Aschauer, Hans Urbauer, Appolonia Wolfgruber, Josef Loimer und Hias Kreuzeder. Foto: Albrecht

Anger / Fürmann Alm.

(al) Draußen regnete es, aber im als Veranstaltungssaal hergerichteten gemütlichen alten Heuboden auf der Fürmann Alm wurden für die Zuhörer im fast vollen Saal leidenschaftliche Plädoyers für die Bio-Landwirtschaft gehalten. Die Betreiber der Alm, Gertraut Angerpointner und Georg Planthaler hatten Bio-Bauern, eine Bio-Bäckerin und einen Bio-Weinbauern als Sprecher eingeladen, um ihre Erfahrungen mit der Bio-Landwirtschaft zu vermitteln. Sieben von ihnen, Liesi Aschauer, Hans Glück, Christa Hainz, Hias Kreuzeder, Matthias Spiegelsperger, Hans Urbauer und Appolonia Wolfgruber, waren aus der näheren Umgebung, einer, Hans Laimer, ein Bio-Weinbauer, war aber aus der fernen Wachau gekommen, um über den Bio-Weinbau dort zu berichten. Mehr von diesem Beitrag lesen

Der Wald ist nicht nur Schauplatz für Märchen, Sagen und Legenden

Dieser Artikel ist erschienen in den

Ökosozialen Zeitansagen
Heimat Europa gestalten
Ökosoziales Forum Niederalteich
ISBN 978-3-95907-018-8

Unser Wald – ein Plädoyer

Weißt du was ein Wald ist? Ist ein Wald etwa nur zehntausend Klafter Holz? Oder ist er eine grüne Menschenfreude? (Berthold Brecht)

Wir brauchen den Wald
Alle wollen was von ihm: Er ist Sauerstofflieferant und filtert die Luft, speichert Regenwasser und reinigt unser Trinkwasser, ist Klimaregulator und kann der Atmosphäre große Mengen CO2 entziehen. Im Gebirge schützt er vor Lawinen und Steinschlag. Er ist Lebensraum vieler Tier- und Pflanzenarten, Mehr von diesem Beitrag lesen

Excusionsteilnehmer begeistert vom Artenreichtum des besichtigten Waldsaums

Waldsäume als Übergangsbereiche zwischen Wald und offener Landschaft zeigen oft wie Seismographen den Zustand des dahinter liegenden Wirtschaftswaldes und erfüllen wichtige Aufgaben für Biodiversität, Wasserhaushalt und Sturmschutz. Ihre Bedeutung als „Dienstleister für die Landschaftsökologie“ wird stark unterschätzt: Diese Erkenntnis nahmen die Teilnehmer des Waldbegangs mit, zu dem die Ökomodellregion Waginger See – Rupertiwinkel und das Agrarbündnis BGL/TS nach Wonneberg eingeladen hatte.
Was Waldbauer Gottfried Reiter bei der fast dreistündigen Begehung vor dreißig Waldbesitzern und Interessenten vorstellte, konnte sich sehen lassen: Von der blühenden Krautschicht über die artenreiche Strauchschicht bis zu den vielfältigen Lichtbaumarten in der Oberschicht ist seine Hecke strukturiert wie in einem Lehrbuch. Mehr von diesem Beitrag lesen