„Veränderungen sind Chancen, nicht der Untergang“

Maria Noichl und Lutz Rille informierten und diskutierten über die Arbeit der EU – Stehen den Landwirten schwere Zeiten bevor?

„Was läuft in Brüssel hinsichtlich Freihandelsabkommen und Agrarpolitik? Und welche Möglichkeit der Einflussnahme haben wir?“ Diesen Fragen ging das Agrarbündnis Berchtesgadener Land/Traunstein im Rahmen eines Informations- und Diskussionsabends im Gasthaus Alpenblick in Weibhausen auf den Grund. Mit der SPD-Europaparlamentarierin Maria Noichl und Lutz Ribbe,……. Mehr von diesem Beitrag lesen

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Agrarpolitischer Frühschoppen auf der Fürmannalm

 

Anger. (al) Trotz des zeitweise recht widrigen Wetters war das Hoffest im Rahmen der „Bayerischen Öko-Erlebnistage 2014“ auf der Fürmannalm bei Anger hervorragend besucht. Das Programm des Hoffestes war aber auch dazu angetan, denn es gab nicht nur die versprochenen Bio-Schmankerl, wie veganen Eintopf, saftigen Pinzgauer Ochsenbraten, Ochsengulasch und Ochsenfleckerl vom Grill und vieles mehr, sondern auch viele Informationen von verschiedenen Organisationen, wie der AbL, dem BDM, dem Agrarbündnis BGL / Traunstein, Bund Naturschutz, Attac und weiteren aus Bereichen der Landwirtschaft, Naturschutz und Eine Welt Initiativen. Die musikalische Umrahmung des Öko-Tages übernahm die „Weißbiermusi“ mit ihren schneidigen Stücken. Zudem fand schon am Vormittag ein „agrarpolitischer Frühschoppen“ mit namhaften Teilnehmern statt…. Mehr von diesem Beitrag lesen

Stellungsnahme zum TTIP

Hinter verschlossenen Türen und unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandelt die Europäische Union seit Juli über das geplante Transatlantische Freihandels- und Investitionsabkommen (TTIP), um „Handelshemmnisse“ dies- und jenseits des Atlantiks abzubauen.

Ergebnisse der Verhandlungen sickern – wenn überhaupt – nur sehr dürftig nach außen. Die Folgen eines solchen Abkommens hätten jedoch fundamentale Auswirkungen auf unsere Verbraucherschutz- und Gesundheitsstandards, unsere Klima- und Umweltschutzauflagen, auf unsere Landwirtschaft sowie auf viele andere Bereiche…. Mehr von diesem Beitrag lesen

Starke Opposition zu TTIP

Sehr deutlich drückten die Teilnehmer am Protestmarsch ihre Opposition zu Gentechnik und TTIP aus. Foto Albrecht

(al) Mehrere hundert OpponentInnen zum in Verhandlungen zwischen der EU und den USA befindlichen Freihandelsabkommen TTIP (Transatlantic Trade and Investment Partnership) machten am Donnerstagabend mit einem Marsch vom Bahnhofsvorplatz und einer Kundgebung auf dem Stadtplatz in Traunstein ihrer Enttäuschung über die Art wie diese Verhandlungen geführt werden und ihrem Ärger über die Arroganz von Politik und Wirtschaft Luft. Organisiert worden waren Marsch und Kundgebung von einem breitgefächerten Spektrum von Umwelt-, Arbeiter-, Bauern- und Verbraucherorganisationen, wie Bund Naturschutz, Katholisches Kreisbildungswerk, Forum Ökologie Traunstein, Eine Welt Laden Traunstein, Eine Welt Laden Traunreut, Forum Besorgter Bürger e. V., attac Traunstein, attac Rupertiwinkel, Agrarbündnis BGL / TS, BDM (Bund Deutscher Milchbauern), Gewerkschaft Verdi und mehrerer weiterer.    …. Mehr von diesem Beitrag lesen

Eine eindringliche Warnung

Dr. Fritz R. Glunk referierte in Weibhausen für das Agrarbündnis BGL / Traunstein und die Attac-Gruppen Rupertiwinkel und Traunstein über das zwischen der EU und den USA geplante Freihandelsabkommen TTIP. Foto: Albrecht

(al) Einer, der sich sehr intensiv mit dem Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA beschäftigt, Dr. Fritz R. Glunk, war neulich auf Einladung des Agrarbündnisses BGL / Traunstein und der Attac Gruppen Traunstein und Rupertiwinkel für ein Referat mit nachfolgender Diskussion in Weibhausen. Der Sprecher für das Agrarbündnis, Leonhard Strasser, konnte im gut besetzten Saal neben Dr. Glunk auch den Bürgermeister von Kirchanschöring, Hans-Jörg Birner, mehrere Stadt- und Gemeinderäte aus den umliegenden Orten, sowie die Vorsitzende des Bund Naturschutz Traunstein, Beate Rutkowski und Dr. Josef Heringer, den früheren Leiter der Bayerischen Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege willkommen heißen.  …. Mehr von diesem Beitrag lesen

Stellungnahme zur aktuellen Entwicklung der Agrarreform ab 2014/15

Der erhoffte Systemwechsel in der Agrarpolitik findet nicht statt. Der Trend geht weiterhin Richtung industrielle Landwirtschaft. Die Folgen sind offensichtlich. Die bäuerliche Landwirtschaft wird weiter schwinden. Was das für die Kulturlandschaft, die Entwicklung der Dörfer, den Boden und Klimaschutz bedeutet, kann man heute schon beobachten. Auf diese Weise fährt die Politik die Landwirtschaft nach Ansicht des Agrarbündnisses weiter an die Wand. … Mehr von diesem Beitrag lesen

Agrarbündnis unterstützt die Demo „Wir haben es satt“ in Berlin

Für fairen Handel statt Freihandel!

Demo am 18. Januar 2014

Gammelfleisch, Antibiotika, Gentechnik und Lohndumping in der Fleischproduktion – um die Standards für unser Essen steht es schlecht. Mit Schwarz-Rot ist eine Bundesregierung am Ruder, die schon einmal die Umwelt- und Tierschutzgesetze aufgeweicht und damit einen Boom in der Massentierhaltung ausgelöst hat. Die laxen Gesetze locken internationale Investoren an, die mit Megaställen, Schlachthöfen und Landraub die Bauernhöfe verdrängen und dafür noch millionenschwere staatliche Subventionen abgreifen. Das haben wir satt! …
Unsere europaweite Bewegung für „Bauernhöfe statt Agrarfabriken“ hat in Brüssel eine Agrarreform erkämpft, die die Finanzierung der Agrarwende leichter macht: Jeder EU-Staat darf Gelder umverteilen, um Ökolandbau und regionale Lebensmittel, Artenvielfalt und Tierschutz endlich in großem Stil zu unterstützen. Die Bundesregierung hat diese Reform mitbeschlossen. Doch jetzt blockiert sie – bestärkt von den SPD-geführten Bundesländern – die Umverteilung der deutschen Agrargelder. Wir fordern ein sofortiges Ende der Blockade!

Obwohl der Fleischkonsum in Deutschland sinkt, steigt die Überproduktion von Fleisch. Über fünf Millionen Hektar beansprucht unsere Agrarindustrie im Ausland – vor allem für Gentech-Futter aus Südamerika. Jedes fünfte Masttier landet rechnerisch im Export, auch Richtung Afrika, wo das Dumpingfleisch die Bauernmärkte zerstört. Wir fordern ein Ende dieser Praxis!
Schon jetzt können wir Fleisch aus Massentierhaltung beim Einkauf nicht erkennen. Schon jetzt sterben zahllose Bienenvölker an giftigen Pestiziden von BASF, Bayer und Co. Noch immer fehlen Regeln gegen Spekulationen auf Lebensmittel. Sollte die Industrie erfolgreich für ein neues Freihandelsabkommen lobbyieren, werden wir mit Genfood aus dem Hause Monsanto, Hormonfleisch und noch mehr Pestizidrückständen überflutet – ohne jede Kennzeichnung.
Das wollen wir nicht zulassen. Kommen Sie am 18. Januar 2014 zur Demonstration nach Berlin! Lassen Sie uns ein Zeichen setzen für Bauernhöfe statt Agrarindustrie, an dem Kanzlerin Merkel und das Europäische Parlament nicht vorbeikommen

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